SimAnimals - Bericht von der GamesConvention 2008
Uns wurde SimAnimals vom Chef-Entwickler auf der Messe präsentiert! zum Bericht
SimAnimals - Interview
Über SamPlayer und sein Bezug zu den Sims.
SamPlayer hat bereits bei Die Sims 2 Erweiterungs- und Accessoirespacks mitgearbeit, wie z.B. Die Sims 2: Haustiere, Die Sims 2: Vier Jahreszeiten und Die Sims 2: Gute Reise. Zudem war er an der Entwicklung von SimCity Societies beteiligt.
Das Interview mit dem Chef-Entwickler
Jetzt haben wir noch einmal nachgehakt und wollten Infos über das fertige Spiel! Im Interview, dass wir für euch übersetzt haben, beschreibt er konkrete Features von SimAnimals, die Entwicklung und beantwortet sogar persönliche Fragen.
Am Ende dieser Seite ist auch die englische Originalversion zu finden.
Was kannst du uns über die “Hand” und die Möglichkeiten erzählen, die Spieler haben um mit dem Tieren und dem Wald zu interagieren.
Die “Hand” in SimAnimals ist das Werkzeug für den Spieler um mit de Tieren, Pflanzen, Bäumen Wasser, grundsätzlich alle lebendigen Dinge im Wald zu beeinflussen. Die Hand ist die dreidimensionelle Verkörperung von dir, die in der Welt existiert. Die Tiere nehmen dich wahr, sie können dich sehen, riechen und Futter von dir akzeptieren, von dir wegrennen… und dich sogar angreifen, wenn sie nicht mögen, was du tust. Du kannst die Hand mit einfachen Bewegungen kontrollieren und steuern. Zeige entweder mit der Wii Remote oder dem NDS Stylus auf das mit dem du interagieren willst, dann schwanke entweder mit der Hand oder drücke einen Knopf um zu greifen oder etwas darüber zu lernen, auf was immer du zeigst.
Kannst du uns einige der Plätze und Gebiete beschreiben, die man in SimAnimals besuchen kann?
Der Wald ist in 11 verschiedene Gebiete aufgeteilt (10 Bereiche falls man es auf dem NDS spielt). Das Spiel beginnt in einem Bereich der am Waldrand eines kleinen Dorfes liegt. Je mehr Gebiete man abschließt, desto tiefer kann man sich in den Wald wagen wo man neue Gebiete entdeckt und Tieren begegnet. Es gibt Flüsse, Ströme, grasbewachsenes Weideland, bewaldete Gebiete, trockene Bachläufe und mehr.
Der Spieler kann die Tiere füttern, für sie Häuser bauen und sie Babys machen lassen. Aber kannst du uns etwas über die die Probleme und Aufgaben erzählen?
Das Spiel beinhaltet Ziele und Aufgaben für jede Tierart. Die Ziele können einfache sein, wie herauszufinden welches Futter das Tier mag und es dann damit zu füttern. Oder schwieriger, wie einen Biber dazu zu bekommen, dass er einen Damm baut oder eine Umwelt zu gestalten, die einladend genug ist, dass mehrere andere Tiere dort hinkommen.
Während du den Wald erforscht, wirst du ebenfalls entdecken, dass der Wasserzufluss irgendwie verschmutzt wird und es liegt an dir wie du diese Verschmutzung säubern kannst und den natürlichen wunderschönen Zustand des Walds wieder herstellst. Durch das erledigen dieser Aufgaben vierdient der Spieler Belohnungen, wie Medaillen und freischaltbare Gegenstände, wie seltene „spezielle“ Pflanzen, die magische Effekte auf die Tiere haben, die davon essen, und neue Tierarten mit denen du spielen kannst.
Bitte erzähle uns etwas über die Bedürfnisse der Tiere. Werden sie Wünsche haben und kann der Spieler sehen, was sie denken?
Die Tiere haben, wie ihre menschlichen Gegenüber in Spielen wie Die Sims und Die Sims 2, Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen um sie glücklich zu machen. Jedes Tier braucht Nahrung, Schlaf, Spaß, Liebe und Sicherheit. Seitdem jedes Tier seine eigene künstliche Intelligenz hat, die bestimmt was sie tun, werden sie ihre Bedürfnisse selbst befriedigen. Jedoch ist es mit Sicherheit für den Spieler von Vorteil den Tieren auf ihrem Weg zur Zufriedenheit zu helfen.
Die Spiele kommunizieren mit dem Spieler mittels einer „Gedankenblase“, die über ihren Köpfen erscheint. Alle, die bereits andere Spiele der Sims-Reihe gespielt haben, werden das sofort wiedererkennen. Der Spieler kann auch sehen, was das zurzeit dringendste Bedürfnis jedes Tieres ist, während man im „Entdecker-Modus“ ist, wie wir es nennen. Dort kann man lernen, über was das Tier nachdenkt und was das Lieblingsfutter des Tieres ist, welche Behausung es braucht und ein paar weitere interessante Infos über es. Der „Entdecker-Modus“ ist ebenfalls hilfreich um herauszufinden, welche Bedürfnisse Pflanzen haben und zu gut zu gedeihen.
Was kann man im Mehrspieler-Modus tun? Wie funktioniert es? Werden die „Hände“ von allen verbundenen Spielern sich in einem Gebiet aufeinandertreffen? Was kann man dann tun?
Während das Spiel grundsätzlich eine Einzelspielererfahrung bietet, erlauben wir es bis zu 4 Wii Remotes auf einmal zusammenzuschließen um mit Freunden zusammen zu spielen. Die Spielerfahrung ist nicht weiter verschieden – Du bist weiterhin in der selben Welt auf dem selben Bildschirm. Die Spieler werden zusammenarbeiten um die gleichen Ziele zu verfolgen und durchzuführen, wie es ein Einzelspieler tun würde. Anfangs braucht es ein bisschen Zeit, besonders die Kamera zu kontrollieren, weil jeder Spieler die Möglichkeit hat alles im Spiel zu tun. Es ist eine Herausforderung in Sachen Teamarbeit und Verständigung. Wenn du den Dreh raus hast, ist es sehr spaßig und du kannst viel mehr in der selben Zeit erreichen.
Die Animationen der Tiere sind sehr beindruckend! Wie habt ihr die für ein Videospiel gemacht? Habt ihr ein Auge auf echte Tiere geworfen?
Vielen Dank für das Kompliment! Wir haben ein sehr talentiertes Team von Animateuren, die sehr hart arbeiten. Sie haben wirklich die Bewegen von echten Tieren studiert um sich zu inspirieren, wie sie die Charaktere zum Leben erwecken wollen. Sie haben sich im Team getroffen um zu entschieden, wie sie die Tiere einzigartiger machen können. Wir denken, dass wir einen bedeutend erweiterten Realismus erschaffen haben. Es ist eben ein Spiel – Und eine Kopie der Realität ist nicht so interessant, wie es sein muss. So haben wir es hier und dort nicht so genau genommen und das Resultat war etwas, was spielbar und lustig ist.
Bitte erzähle uns etwas über die Entwicklung. Wie lang hat sie gebraucht und was war sehr schwierig umzusetzen?
Wie lang eine Entwicklung braucht hängt ein bisschen davon ab, um welche Art Spiel es sich handelt. Einfach Online-Spiele können in einem Monat fertiggestellt werden, und ich habe von Spielen gehört, die mehr als sieben Jahre in der Entwicklung waren. SimAnimals war definitiv irgendwo zwischen diesen Beiden.
Der komplexeste Teil des Spiels war definitiv , dass die ganze „Wald –Simulation“ richtig funktioniert. Wir haben 35 Tierarten und 85 Pflanzenarten, jede davon mit ihren eigenen Bedürfnissen und einem kompletten Lebenszyklus. Es gibt reisende Flüsse, Seen, … Wenn du all diese Dinge zusammenarbeiten, sich richtig verhalten und miteinander agieren lassen willst, findet sehr viel statt und viele Vertauschungsmöglichkeiten und Kombinationen müssen versucht, getestet und von Fehlern befreit werden. Aber das Ergebnis ist ziemlich erstaunlich. Eine komplett lebendes Ökosystem, welche selbst spielen könnte. Wenn der Spieler wollte, könnte er sich zurücklehnen und dem Wald einfach zusehen, wie er wächst und sich entwickelt ohne die die Controller anzufassen.
Gibt es irgendwelche Pläne für andere SimAnimals Spiele? Vielleicht für PC?
Wir haben nichts über zukünftige SimAnimals Produkte angekündigt, aber ich hoffe es!
Welchen Teil des Spiels magst du am meisten und welches ist dein Lieblingstier im Spiel und warum?
Was ist am meisten am Spiel mag sind die Beziehungen zwischen den Tieren, die entstehen. Wenn du immer weiter ins Spiel eindringst und dir mehr und mehr neue Tierarten vorgestellt werden, wirst du beginnen, die verschiedenen Arten der Interaktionen der Tiere mit anderen Tieren in erwarteter und unerwarteter Weise feststellen können. Zum Beispiel ist es nicht ungewöhnlich einen Dachs und einen Hasen zu sehen, die sich aggressiv gegenübertreten und dennoch im selben Erdloch schlafen. Aber 5 Minuten später kannst du vielleicht genau dieselben Tiere zusammen durch den Wald streifen und ihren Zusammenschluss genießen sehen. Das Spiel erlaubt feindlich gesinnte Beziehungen, sowie diese in Freundschaften zu verwandeln.
Vielen Dank für das Interview!
(englische Originalversion....)
What can you tell us about the “Hand” and the options players can use to interact with the animals and the forest?
The “hand” in SimAnimals is the player’s tool for interacting with the animals, plants, trees, water…basically all the living things in the forest. The hand is a three-dimensional representation of you that exists in the world. The animals are aware of you, they can see you, smell you, accept food from you, run away from you…even attack you if they don’t like what you’re doing. You control the hand with simple gestures. Point either the Wii Remote or NDS Stylus at what you want to interact with, then either wave your hand or press a button to grab or learn about whatever you point at.
In SimAnimals are different locations/sections to visit. Can you describe some of them?
The forest is divided into 11 different sections (10 if you’re playing on the NDS). The game begins in a section that’s just on the outskirts of a small village, then as you complete each location, you venture deeper into the woods to encounter new environments and the animals that live there. There’s rivers, streams, grassy meadows, wooded areas, dry creek beds, and more.
The player can feed the animals, build homes for them and let them make baby’s. But can you tell us something about the problems and the challenges?
The game presents goals and challenges for each animal species. The goals could be simple ones, like figuring out what that animal likes to eat and feeding it, or more involved, like getting a beaver to build a dam or create an environment that is hospitable enough for several new animals to want to move in. As you explore the forest, you also discover that the water supply is being polluted somehow, and it’s up to you to figure out how you can clean that pollution to restore the forest to its natural, beautiful state. Accomplishing these challenges will earn the players rewards like medals and unlockable items, like rare “special” plants that have magical effects on the animals who eat them, and new animal species to play with.
Please tell us something about the needs of the animals. Will they have wishes and can you look into the mind of them?
The animals, much like their human counterparts in games like The Sims and The Sims 2, have needs that need to be satisfied in order for them to be happy. Each animal needs food, sleep, fun, love, and safety. Since each animal has their own artificial intelligence that directs what they do, they will work on satisfying their own needs, but it’s definitely advantageous to the player to help each animal along on their path to happiness.
The animals communicate what they need to the player via a “thought bubble” that appears over their heads. Those who have played other iterations of The Sims games will immediately recognize this. The player can also view any animal’s most current need by choosing that animal while in what we call “Discovery Mode”, where in addition to learning what the animal is thinking, they can also learn what the animal’s favorite foods are, what kind of shelter they need, and some more interesting educational facts about them. Discovery Mode is also helpful for learning about what each plant needs to thrive as well.
What can you do in the multiplayer mode? How does it work? Will the “Hands” of all connected players met at one location? What can you do then?
While the game is primarily a single-player experience, we allow you to connect up to 4 Wii Remotes at once to the game for multiple friends to play together. The game experience is not any different – you’re all still in the same world on the same screen. The players will work together to accomplish the same goals that a single player would. It takes a little getting used to at first, especially controlling the camera, as each player has the ability to do everything in the game. It’s an exercise in teamwork and communication, and once you get the hang of it, it’s really fun and you can get much more accomplished in the same period of time.
The first animations of the animals are very impressive! How do you make them for the videogame? Do you keep an eye on real animals?
Thank you for the compliment! We have a very talented team of animators that work very hard. They definitely study the moves of real animals to start their inspiration for how to bring each character to life, but then they meet as a team to decide how they will go further to make the animals feel more unique. We feel we’re creating a greatly enhanced realism – it is supposed to be a game, after all – and often re-creating reality isn’t as exciting as it needs to be. So we take a few liberties here and there, and the end result is something that’s playful and fun.
Please tell us something about the development. How long does it take and which feature was very difficult to create?
How long development takes varies quite a bit depending on what kind of game it is. Simple web-based games can be completed in a month, and I’ve heard of games that have taken more than 7 years to develop. SimAnimals was definitely somewhere in between those two.
The most complex thing about the game was definitely getting the whole forest simulation to work right. We have 35 species of animals and 85 species of plants, each with their own needs and a complete life cycle. There’s running rivers, lakes, evaporating soil…when you get all those things working together, behaving correctly and interacting with each other, there’s a lot of activity going on, and lots of permutations and combinations that need to be tried, tested and debugged. But the result is fairly astounding. A full-blown, living on its own ecosystem that could play itself. If the player wanted, he/she could sit back and simply watch the forest grow and evolve without even touching the controls.
Are there any plans for other SimAnimals games? Maybe for PC?
We haven’t announced anything about future SimAnimals products, but I hope so!
Which part of the game do you like most and what is your favorite animal in the game and why?
What I like most about the game is the inter-species relationships that develop. As you progress further into the game and get introduced to more and more new species, you’ll start to see very different kinds of animals interacting with one another in both expected and unexpected ways. For example, it’s not uncommon to see a badger and a rabbit squaring off in an aggressive stance against one another, each interested in the same burrow to sleep in. But 5 minutes later, you might see the very same two animals chasing each other through the forest, enjoying each other’s company. The game allows adversarial relationships to exist, but also to have them morph into friendships.
Thanks a lot for the interview!






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