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Die Sims 4 Interaktionen und Emotionen

Die Interaktionen funktionieren in Die Sims 4 wie gehabt. Ihr klickt einen Sim oder ein Objekt an und es erscheinen Interaktionsmöglichkeiten. Hinzu kommt noch das Multitasking, also mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu können. Beispielweise können Sims sprechen, während sie auf dem Laufband sind und fernsehen.

Jedoch gibt es neben den Standard-Interaktionen auch besondere Interaktionen, die nur mit bestimmten Merkmalen oder Emotionen ausgeführt werden können. Auch die Emotionen und das Merkmal des Gegenübers haben Einfluss auf die Interaktionen, also ob diese beispielsweise gelingen oder nicht. Das erweitert das Spielprinzip um ein Vielfaches. Sims in der Umgebung beeinflussen Emotionen ebenso wie manche Objekte oder Ereignisse. Manchmal kommt ein Sim gut gelaunt von der Arbeit zurück, manchmal ist er gestresst. Wie im echten Leben eben. Alles GamePlay im Spiel ist um diese Emotionen gestrickt. Jetzt könnte man meinen, dass die traurige oder wütende Emotion negativ ausfällt. Doch dem ist nicht so. Traurige Sims können beispielsweise besondere Kunstwerke erstellen und wütende Sims können ihre Energie in das Training stecken und zudem noch schneller Fähigkeiten in diesem Zustand aufbauen. Es geht weniger darum die Sims immer inspiriert oder gut gelaunt zu halten, sondern darum die jeweilige Emotion auszunutzen und auszuprobieren was in diesem Zustand alles möglich ist, was sonst gar nicht funktioniert oder weniger effizient abläuft. Es war wirklich spannend herumzuklicken und zu schauen, was mit welcher Interaktion möglich ist und ihr solltet das auch tun, wenn Die Sims 4 erscheint. Man kann den Zustand natürlich auch beeinflussen. Doch durch den einfachen Kauf von Objekten, die einen bestimmten Emotionen-Boost bringen, ist es nicht getan. Die wirklich starken Objekte mit Emotionen-Aura sind sowieso Rewards, also freischaltbare Objekte durch Beförderungen in den Karrieren, Sammelobjekten, die der Sim aus dem Weltraum mit der Rakete zurück bringt, oder irgendwo in der Nachbarschaft ausgräbt. Und das ist auch gut so. So wirkt es nicht so sehr „ercheatet“, man muss sich also eine Emotion erarbeiten. Zum Beispiel in dem man ihn, während der Sim inspiriert ist, ein Gemälde erstellen lässt. Dadurch ist die Chance, dass das Gemälde später die Betrachter auch inspiriert viel größer. Doch nicht jeder Sim, der in den Raum mit einem Gemälde mit Inspiriert-Aura läuft erhält diesen Buff. Es dauert schon ein bisschen, bis diese angenommen wird. Je nach Stärke der Aura und je nachdem welche anderen, vielleicht stärkere oder mehrere Stimmungen, die der Sim noch hat und die zu anderen Emotionen führen, variiert es ob die Inspiriert-Emotion in diesem Beispiel wirklich übergeht. Wenn er einfach durchläuft hat das keine Wirkung. Wenn der Sim jedoch das Gemälde direkt betrachtet, geht der Buff sofort über. Ein anderes Beispiel: Die Emotion „Flirty“ kommt auch nicht sofort, wenn man eine romantische Interaktion macht. Das muss sich erst aufbauen und kann einige Interaktionen dauern. Hat man es geschafft, werden dafür besondere neue Möglichkeiten freigeschaltet. Ist der Gegenüber dann ebenfalls in dieser Flirtstimmung werden beispielsweise die Kussversuche eher erfolgreich ablaufen. Auch die Merkmale haben Einflüsse. Schauen beispielsweise Snobs den Kinderkanal werden sie trautig, auf normale Sims hat Musik aus der Stereoanlage keine Wirkung. Doch Sims mit dem Merkmal „Musikliebhaber“ werden dabei inspiriert. Musikinstrumente sind auch im wahrsten Sinne des Wortes sehr mächtige Instrumente für Emotionen, verriet uns EA Producer Grant Rodiek. Wer mit Gitarre, Violine und Klavier umgehen kann, kann viele Emotionen bei den Zuhörern auslösen. 

Jede Emotion ist in drei Level unterteilt, die deren Stärke beschreiben und sich dadurch eher durchsetzen als andere. Damit man nicht von einer Sekunde auf die andere in eine komplett andere Emotion wechselt, ist ein kleiner Puffer eingebaut. Keiner ist kurz wütend und dann direkt gut gelaunt, außer er bekommt schlagartig viele positive Stimmungen, die die Stärke der Wütend-Emotion übertreffen.
Merkmale sind im Die Sims 4 Erstelle einen Sim-Modus übrigens nicht würfelbar, weil die Entwickler wirklich wollen, dass man diese mit Bedacht auswählt. Gerade wegen den Emotionen und den damit verbundenen Möglichkeiten, die das ganze GamePlay bestimmen. EA zwingt uns damit quasi zum Glück ;)

Neben den GamePlay-Effekten ist das damit verbundene visuelle auch sehr umfangreich. Die Sims laufen anders, man sieht es ihnen auch in den Gesichtern an. Das ist nicht nur schön und lustig, macht die Sims weniger roboterartig und gleichartig, sondern sorgt auch dafür dass man nicht zu sehr auf die Benutzeroberfläche schaut. Und das ist gut, denn so sieht man dem Sim direkt an, wie er sich fühlt und was möglich ist. Das wiederrum lässt den Spieler in das Spiel versinken und macht es viel glaubwürdiger. Top!

Fazit zu den Interaktionen und Emotionen

Die anfangs von uns als althergeholten Stimmungen abgeschriebenen Emotionen sind wirklich sehr viel mehr. Es macht nicht nur jede Menge Spaß damit zu experimentieren und ist richtig schön anzuschauen, wie sich die Gesichter und Laufstile ändern. Es ergeben sich dadurch kleine Herausforderungen, die den Alltag spannender machen und Ziele aufzeigen etwas neues auszuprobieren. Um bestimmte Emotionen zu erreichen und zu halten will man dann Objekte dafür freischalten und so weiter. Durch die umfangreiche Einflussnahme mit Merkmalen, Interaktionen und anderen Sims in der Umgebung, sowie Zufallsereignissen gibt es schier unendliche Möglichkeiten und immer neue Dinge zu entdecken. Emotionen sind damit für uns ein Spielspaß-Garant auf lange Zeit.