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Die Sims 4 Welten, Nachbarschaften, öffentliche Bereiche und Grundstücke

Ich möchte gleich mit einem heißen Thema beginnen. Die Welten, Nachbarschaften und Grundstücke. Ein „heißes“ Thema deswegen, weil viele von euch unsicher waren, wie das genau funktioniert. Das Prinzip hatten wir ja schon in einer Grafik auf Facebook für euch verdeutlicht. Jetzt haben wir für euch zwei Screens der Karten der beiden Die Sims 4 Welten Willow Creek und Oasis Springs, die das System besser verdeutlichen.

Die Sims 4 Welt Willow Creek Übersichts-Karte
Die Sims 4 Welt Willow Creek Übersichts-Karte
Die Sims 4 Welt Oasis Springs - Übersichts-Karte
Die Sims 4 Welt Oasis Springs - Übersichts-Karte
Einer der Nachbarschaften in Oasis Springs - Überblick
Einer der Nachbarschaften in Oasis Springs - Überblick

Das System der Welten

Eine Welt besteht aus fünf Nachbarschaften, die jeweils bis zu fünf Grundstücke enthalten. Die maximale Grundstücksgröße beträgt 50x50 Quadrate, die Grundstücke sind fest, also lassen sich nicht verschieden oder in der Größe ändern. Es ist jedoch möglich die Grundstücksart zu verändern, dabei stehen neben dem regulären Wohngrundstück verschiedene Gemeinschaftsgrundstück-Typen zur Auswahl, die jedoch keinen besonderen Einfluss auf das Geschehen haben, sondern eher der visuellen Markierung dienen. Die Museen, Bars, Parks, und Fitness-Center beinhalten reguläre Objekte, die es auch auf den Wohngrundstücken gibt. Wir haben mit den Entwicklern darüber gesprochen und der Fokus von Die Sims 4 liegt wirklich auf dem Spiel zu Hause. Anders als in Die Sims 3 haben Gemeinschaftsgrundstücke in Die Sims 4 also einen viel geringen Stellenwert. Die Entwicklung mancher Gemeinschaftsgrundstücke fand erst sehr spät statt, erwähnte Marion Gothier, eine der Entwicklerinnen.

Die umgebende Landschaft ist in Willow Creek hübsch dekoriert.
Die umgebende Landschaft ist in Willow Creek hübsch dekoriert.

Über Grundstücke, Ladezeiten und öffentliche Bereiche

Viele von euch wollten das mit den Ladezeiten noch genauer wissen, denn es ist bekannt, dass es keine offenen Welten mehr gibt, wie in Die Sims 3. Das System in Die Sims 4 funktioniert ziemlich ähnlich dem in Die Sims 2. Es ist immer nur ein Grundstück aktiv, bei einem Wechsel entstehen Ladezeiten. Diese variieren je nach Grundstücksgröße / Umfang der Objekte, Anzahl der reisenden Sims und der Computer-Performance. Doch ganz so, wie in Die Sims 2 ist es dann doch nicht. Man kann stets alle anderen Grundstücke der Nachbarschaft sehen, in der sich das aktive Grundstück befindet. Und es gibt zudem die öffentlichen Bereiche. Diese befinden sich zwischen den Grundstücken innerhalb der Nachbarschaft und sind von jedem Grundstück innerhalb einer Nachbarschaft zugänglich. Diese öffentlichen Bereiche beinhalten die Sammelobjekte, Gebäude, wie Toiletten, Angelstellen, Spielplatzobjekte und Grillplätze, sowie bestimmte Besonderheiten. Zum Beispiel gibt es bestimmte Sammelobjekte nur an einem Ort. Jede Nachbarschaft hat zudem besondere Deko-Objekte außerhalb des begehbaren Bereichs, wie Wasserfälle, Kasinos, Boote oder Skylines im Hintergrund.

Zwischen den Welten kann man stets reisen. Man ist also nicht in einer Welt „angekettet“ und muss nicht, wie in den Vorgängern zuerst umziehen. Man kann dort einfach hin reisen, als wäre es die selbe Welt in der das Wohngrundstück ist. 

Die „Manage World“-Tools machen es ganz einfach Familien zu verschieben, zusammenzuführen, zu trennen, umzuziehen und Grundstücke zu planieren. Es ist außerdem viel einfacher, schneller und intuitiver als in Die Sims 3. 

Eine der Nachbarschaften in Willow Creek von oben bei Nacht.
Eine der Nachbarschaften in Willow Creek von oben bei Nacht.

Fazit zu den Welten in Die Sims 4

Alles in allem fallen die Welten doch schon sehr klein aus. Auch wenn viel Liebe ins Detail gesteckt wurde, die öffentlichen Bereiche wirklich toll gestaltet sind und es viel zu entdecken gibt. Etwas eingeengt haben wir uns schon gefühlt. Wenn ich an die großen Welten aus Die Sims 3 denke ist das wirklich ein Rückschritt. Wenn schon die Nachbarschaften mit den Ladescreens zwischen jedem Grundstückswechsel eingeführt werden, hätte man wenigstens die Welten insgesamt größer machen können. Im Prinzip stört das das Spiel nicht, denn man kann beispielsweise recht schnell eigene Häuser aus der Bibliothek oder der Community-Galerie in das Spiel bringen und andere Häuser ersetzen. Man spielt ja eh nur auf einem Grundstück zur selben Zeit, wenn man es nüchtern betrachtet und mehr als 15 eigene Familien in derselben Welt, mit denen man interagieren kann sind nicht unbedingt nötig. Man kann ja auch ein neues SaveGame erstellen und dann dort 15 weitere Grundstücke bebauen, quasi als zweite Instanz, also eine Art Parallelwelt. Doch wir haben uns selbst dabei erwischt immer wieder Die Sims 4 mit Die Sims 3 zu vergleichen - Macht der Gewohnheit. Unser Fazit dazu ist, dass man das wohl tun darf und in Frage stellen sollte. Doch Die Sims 4 ist ein anderes Spiel mit anderen Systemen und Möglichkeiten, die dabei nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Wir halten das Welten-System insgesamt in Die Sims 4 für in Ordnung. Es sind schöne Nachbarschaften mit vielen Details und spannenden Reisemöglichkeiten. Der große Wurf ist es nicht, aber es ist auch auf keinen Fall so sehr eingeschränkt, wie man es auf den ersten Blick vermuten könnte.